1. + 2. Halbjahr 2015
 
  
Kulturhistorisches Museum Wurzen
mit Ringelnatz-Sammlung
Städtische Galerie

Neu!
geänderte Öffnungszeiten für das MUSEUM:
Dienstag bis Freitag 10.00 bis 13.00 h  |  14.00 - 18.00 h
Samstag + Sonntag von 11 - 16 h

MONTAGS
geschlossen.


 

   
FINISSAGE am Sonntag, den 6.12.,Städt. Galerie Wurzen, Markt 1
 
Zur Ausstellung
Italien – aus verspäteter Sicht – Studienaufenthalte 1992 – 2013
Hans-Peter Hund – Zum 75. Geburtstag
 
Am Nikolaus-Sonntag bestand  die Möglichkeit ein letztes Mal in die „italienische Welt“ des Malers Hans-Peter Hund einzutauchen.



Aquarell Hans-Peter Hund      

 „Italien – Aus verspäteter Sicht

Studienaufenthalte 1992 – 2013

Hans-Peter Hund – Zum 75. Geburtstag“


Italien war fast 20 Jahre hindurch zu einer Art zweiten Heimat des zu DDR Zeiten von offizieller Seite vielfach geächteten Künstlers Hans Peter Hund geworden.

Nach Grenzöffnung gelang es ihm mit großer Beharrlichkeit und Selbstbeschränkung Studienaufenthalte von Venedig bis Sizilien zu realisieren.

Es entstanden mehr als 800 Aquarelle.

Zur Jubiläums Ausstellung des am 26.10.1940 in Wurzen geborenen Künstlers zeigt das Kulturhistorische Museum in der Städtischen Galerie eine Auswahl von rund 80 Aquarellen.

Es entstanden zartfarbige, kleinformatige, menschenleere und großenteils mediterrane Landschaften, oftmals aus der Vogelperspektive auf Meer, Buchten, Gebirge, Felder und Orte.

Während der jährlich mehrmonatigen Aufenthalte wurden seine Arbeiten in der Farbigkeit immer heller je weiter der Künstler in den Süden Italiens vorstieß.

Zur Ausstellung erscheint ein reichbebilderter Katalog im Sax-Verlag, Leipzig.

Bitte beachten Sie auch die Publikation von dem Autor Jörg-Christian Schillmöller (Journalist), dem Fotografen Dirk Gebhardt und Tamara Soliz (Produktion) zum Thema Hans Peter Hund:
http://www.einjahrdeutschland.de/portfolio-items/ringelnatz-und-hund/


  Lesung am Freitag, 23.10.2015 
Prof. Dr. Barbara Hartlage-Laufenberg:
„In Liebe, Muschelkalk.
Das wechselvolle Leben der Leonharda Ringelnatz“

bereits in unserem Katalog zur Ausstellung „Die Frauen um Ringelnatz –Zum 130. Geburtstag von Ringelnatz“ 2013 wurde ausführlich zu Muschelkalk berichtet. Nun gilt der „Frau an seiner Seite“ die ungeteilte Aufmerksamkeit.

Mit dieser ersten Biografie über Muschelkalk, die auch bislang unbekannte Briefe aus der Zeit nach Ringelnatz und einige unveröffentlichte Fotos präsentiert, gibt es endlich eine ausgeglichenere Darstellung der „Arbeitsgemeinschaft“ Ringelnatz/Muschelkalk. Zudem wird damit erstmals auch die Bedeutung der in der Literaturszene der Nachkriegszeit v.a. als Übersetzerin tätigen Muschelkalk deutlich.
Weitere Informationen finden zu Prof. Dr. Barbara Hartlage-Laufenberg und
Leonharda Ringelnatz finden Sie
hier.


Reihe: Biografien „starke frauen“ des Karo-Verlages Berlin
140 Seiten, Klappenbroschur, 15 x 22 cm
mit 10 zum Teil noch unveröffentlichten Fotos
ISBN 978-3-937881-19-5, Euro 16,-



Eine dritte bemerkenswerte Ausstellung des Kulturhistorischen Museums wurde am Donnerstag, dem 9.7.2015, um 19 Uhr in dessen Räumen der Städtischen Galerie eröffnet.
Sie trug den Titel: „STIL(L)LEBEN“ , Leitung Prof. Jochen Ziska
 
In Zusammenwirken mit der VHS Muldental kommt diese Präsentation auf Initiative des Kursleiters Jochen Ziska, als Mitglied des Fördervereins Kulturhistorisches Museum, Städtisches Galerie, Ringelnatz-Geburtshaus e.V. (
www.kultur-hoch3-wurzen.de) und Dr. S. Jung erneut zustande.
Jochen Ziska schart seit gut 5 Jahren einen Kreis von Kunstinteressenten, die sich mit den „Grundlagen der visuellen Gestaltung“ vertraut machen möchten.

Es waren 7-9 Teilnehmerinnen, alle weiblich, von Seniorin über Schülerin und Studentin bis zur Ärztin, Ergotherapeutin, Lehrerin und städt. Angestellten. Sie alle haben sich zusammengefunden und präsentierten eine Auswahl ihrer Arbeiten.

Neben Techniken, wie Acryl-, Aquarell-, Gouache- und Mehrschichtmalerei haben sie sich auch für die Pastelltechnik begeistert und darin Sicherheit gewonnen.

Die bevorzugten Motive sind Stillleben und Landschaften. Der intensive Blick auf die Dinge des Alltags sowie auf die nähere und weitere Umgebung lockt. Dabei ergeben sich verschiedene Schwerpunkte wie z.B. Licht-Schatten- und Farbwirkungen, Bildaufbau und Perspektiven, die die engagierten Laien gekonnt umsetzten.


"Tag des Offenen Denkmals"
am Sonntag, den 13. Sept. 2015

Für das diesjährige Motto: Handwerk, Technik, Industrie hat das Kulturhistorische Museum einiges vorbereitet:  Der Letzte große seiner Zunft Hans Martin, führt die Feilenhauer Werkstatt vor.

Nach wie vor läuft die Ausstellung im Arkadenhof des Museums mit 16  Berühmten Sachsen in und aus Wurzen; in der ersten Etage sind ebenfalls die 3 Preisträger des Ringelnatz-Rundweges zu sehen;
in einer Vitrine im Foyer zeigen wir weitere Schenkungen aus diesem Jahr.

Zum "Tag der Sachsen"
  in Wurzen 

  vom 4. bis 6. September 2015

wurde im Rahmen des
Kulturhistorischen Museums
  ein bunter Fächer von
  Aktivitäten vorbereitet:
 
 
 
Im Arkadenhof fandeine Malaktion statt, ermöglicht durch den Förderverein Kulturhistorisches Museum, Städtische Galerie Ringelnatz-Geburtshaus e.V., dessen zwei Mitglieder Christine Ebersbach und Prof. Jochen Ziska die Malvorlagen entworfen haben.

Am Samstag wurden der „Letzte seiner Zunft“ Herr Martin die Feilenhauerwerkstatt mit den 10 Produktionsschritten vom Rohling bis zur Feile vorgeführt.

Im Museum (Kaminzimmer) und im Arkadenhof fand die Ausstellung „Berühmte Sachsen in und aus Wurzen“ bis 16.9.15 statt.
Wurzen und das Wurzener Land zeichnet sich quer durch die Jahrhunderte nicht zuletzt dadurch aus, dass es berühmte Söhne/Töchter hervorbrachte oder Heimstadt für ebensolche war. Über die Jahre führte die Beschäftigung mit führenden Persönlichkeiten Wurzens, zu denen in der Mehrzahl Künstler, Musiker, Schriftsteller und Dichter, Forscher, Rechtsgelehrte, Militär, Unternehmer und Mäzen gehörten, zu der hier vorliegenden Liste von Namen:

Birke, Reinhold                                              Museumsdirektoren
Bötticher, Hans Georg                                   Marholz-Patschke, Lena
Ebersach, Wolfram/Christine                         Püttner, Joachim
Engelhardt, Volker                                         Ringelnatz, Joachim
Hettwer, Rocco                                              Schöttgen, Johann
Hund, Hans-Peter                                          Schütz, August
Ilgen, Hermann                                              Uhlig, Theodor
Lichtwer, Magnus Gottfried                            von Funck, Ferdinand

Die Liste verstorbener und lebender Berühmtheiten und bekannter Vertreter der Stadt, Frauen wie Männer, ist ein Anfang und keineswegs komplett.

Auch die Lebensläufe an sich sind unterschiedlich ausführlich. Vieles konnte recherchiert werden, etliches bedarf der eingehenden Forschung in den einschlägigen Archiven.
Zum Teil bieten die Viten eine erste Grundlage für weitere Forschungen um so beispielsweise die Aufnahme in die Sächsischen Lebensbilder, in denen die Wurzener Größen bis dato leider kaum vertreten sind, zu ermöglichen. Nach Fertigstellung der vorliegenden Texte entstanden weitere Kontakte u.a. zu Nachfahren der Familie Lichtwer und es konnten weitere Informationen und Artefacte gesammelt werden. Ein Prozess ist in Gang gekommen.



 

„Schwankend auf Linie und Treue  -  
Der „sozialistische“ Kuddeldaddeldu“

Dr. Jürgen Klammer
07. August 2015 

Der Kuttel-Daddeldu der zwanziger Jahre unterscheidet sich vom „sozialistischen“ Kuddeldaddeldu nicht nur in Herkunft, Alter und Schreibweise, es liegen auch inhaltlich Welten zwischen den Geschichten des legendären Seemanns aus der Zeit der Weimarer Republik resp. der Deutschen Demokratischen Republik.

Joachim  R i n g e l n a t z  ließ seinen Seebären in teilweise schwarzhumorigen Balladen von schaurigen Meeres- und Landabenteuern berichten. Der DDR-Kuddeldaddeldu des Autors Hans K r a u s e  war dagegen vorwiegend ein politisierender „Agitations-Matrose mit Narrenkappe“. Dieser „Seemann neuen Typs“ wurde in der Interpretation durch den Distel-Kabarettisten Heinz Draehn zur wohl bekanntesten Kabarettfigur der DDR.

Der „sozialistische“ Kuddeldaddeldu war beim Volk und bei den Mächtigen gleichermaßen beliebt. Er schaute beiden aufs Maul und redete beiden nach dem Mund. Er wurde vom Volk und den Mächtigen liebevoll verehrt, von Letzteren sogar hoch geehrt.

Der Kabarettautor Dr. Jürgen Klammer hat interessante Hintergrundgeschichten über den 1965 entstandenen „sozialistischen“ Kuddeldaddeldu zusammengetragen. Mit Hilfe zahlreicher Film- und Tondokumente zeigt er, warum und worüber damals, in den ‚real existierenden sozialistischen Jahren‘, fast alle so optimistisch gelacht haben.

Weitere Einzelheiten zum Ringelnatzsommer entnehmen Sie bitte dieser PDF 

 

Kabarett 
8. August 2015
Arkadenhof des Museums, Domgasse 2;
mit

Andreas Hähle „Ringelnatz in Wort und Bild“

Der Künstler performt launige Gedichte von Joachim Ringelnatz, die mit Bildern von Prof. Jochen Ziska „illustriert“ werden.

Jahrgang 67, geboren in Borna, lebt und arbeitet in Berlin.

Der gelernte Schriftsetzer arbeitete u.a. als Theater-Requisiteur und –Leiter in Stralsund, verfasste drei Theaterstücke, arbeitet als Kolumnist, als Songtexter für verschiedene Bands. Mit „Wir trinken Wein und dann…“gibt er erotische Lesungen,
hat ein Kinderprogramm,
arbeitet als Radio-Redakteur und Moderator der Sendung „Wahl-Lokal“ (rockradio) und ist Sprecher für verschiedene Hörbücher.

Weitere Einzelheiten zum Ringelnatzsommer entnehmen Sie bitte dieser PDF 


„Querschnitt – Arbeiten aus den Volkshochschulkursen Malerei und Grafik“ 
Leitung Christine Ebersbach

Eröffnung am 18. April 2015 in der Galerie
 

 

                    Weitere Informationen können Sie hier dieser PDF entnehmen.


Im Zusammenwirken mit der VHS Muldental kommt diese Präsentation auf Initiative der Kursleiterin Chistine Ebersbach, als Mitglied  des Fördervereins Kulturhistorisches Museum, Städtisches Galerie, Ringelnatz-Geburtshaus e.V.(www.kultur-hoch3-wurzen.de) und Dr. Sabine Jung erstmals zustande. Christine Ebersbach  zwei Kurse pro Jahr, im Herbst und Frühjahr, haben über 10 Jahre einen stetig wachsenden Kern von Kunstinteressenten gefügt. Die 13 Kunstinteressierten, mittlerweile zumeist Pensionäre und Rentner, haben sich zusammen-gefunden und präsentieren ihre Arbeiten in den bevorzugten Techniken Acryl, Aquarell, Druck (Kaltnadelradierung, Holz- und
Linolschnitt) und Zeichnungen.